Heike Steyer

  • geb. 1974 in Pirna

  • 2 Kinder: 1996 , 2004
  • 1991 – 1994 Ausbildung zur Krankenschwester
  • Seit 1994 Examinierte Krankenschwester im Klinikum Pirna
  • Fachkenntnisse durch Weiterbildung und längeres Arbeiten in den Bereichen Chirurgie, plastischer Chirurgie , Gynäkologie, HNO und Kardiologie
  • 11/2015 Ausbildung zum Tomatisanwender Stufe I
  • 2/2016 Eröffnung eigener Praxis in Pirna
  • 7/2016 Ausbildung zum Tomatisanwender Stufe II

Wie kam ich zur Tomatismethode?!

2004 kam ich in der 32. Schwangerschaftswoche, als Ersthelfer, zu einem schweren Verkehrsunfall. Die tragische Bilanz: 2 Tote , 2 leicht Verletzte. Erst als ich zur Ruhe kam, wurde mir klar was passiert war und meinem ungeborenem Kind auch. Es war ein riesiger Adrenalinschuß für uns beide.

Der errechnete Geburtstermin wurde 10 Tage überschritten. Nach 17 Stunden Einleitung wurde dem Kind dann durch einen Kaiserschnitt auf die Welt geholfen.

Körperlich entwickelte er sich hervorragend, es stellten sich aber immer mehr schwere psychische Situationen für ihn dar. Immer dann, wenn sein Adrenalin anstieg, ob aus Freude, Respekt oder Angst. Es schränkte seine und unsere Lebensqualität sehr ein.

Sein Leben bestimmte Angst, Gleichgewichtsprobleme, Motorikprobleme, Kommunikationsprobleme.

Wie wirkte es sich aus: keine Freunde, klettern auf kleine Felsen war unmöglich, mit anderen (selbst Oma und Opa) zu kommunizieren – ging fast gar nicht. Mit  Zug, Schiff, Fähre fahren war eine Tortur.

Ich wollte doch nur ein ganz normales (Was ist normal?) Kind, mit allen Ecken und Kanten. Er konnte leider nicht aus sich heraus. Die schulischen Leistungen liesen natürlich auch zu wünschen übrig, denn den Lehrer nochmal fragen? Auf keinen Fall, das hätte bedeutet – sich melden müssen, laut und deutlich zu fragen, in Gefahr schweben die Anderen könnten lachen.

Wie konnte ich ihm helfen? Er konnte es ja niemanden erklären?

Seine Worte: Ich will zurück in deinen Bauch! Ich bin anders als Andere!

Beiläufig erzählte mir jemand von Tomatis. Gegoogelt – gelesen – als Chance empfunden –Sommerurlaub danach geplant.

Schon nach dem ersten Block sprang mein Herz in die Höhe!

Ein lachendes, sich auszuprobierendes, kommunizierendes, topendes Kind! Die schulischen Leistungen stiegen.

Wir hörten noch einen weiteren Block und heute immer mal wenn es gerade benötigt wird.

Er ist heute Schüler in unserer „Kreisstadt“. Das bedeutet allein Bus fahren, neue Menschen kennen lernen, neue Freunde finden , sich in einem großem Schulhaus zurecht zu finden ,er hat sich einem Sportverein angeschlossen, er besucht die Bibliothek  - es ist ein Kind was sein Leben gut führen kann, auch über seine Gefühle sprechen ist jetzt möglich.

Ein ganz "normales" Kind halt!

 

 

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